Meningeome

Meningeome

Meningeome gehen
von den Zellen der
Hirnhäute (Meningen)
aus

Meningeome
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Was ist ein Meningeom?

Meningeome sind nicht-gliale Tumore, das heißt sie haben ihren Ursprung nicht im Stütz- und Nährgewebe des Gehirns. Vielmehr gehen sie von Zellen der das Gehirn umgebenden Hirnhäuten, den Meningen, aus. Sie sind beim Erwachsenen mit einem Anteil von 15-20%  die zweithäufigsten Tumoren des Zentralnervensystems. Pro Jahr entwickelt sich bei etwa 5-6 von 100 000 Personen ein Meningeom.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterscheidet drei Tumorgrade I-III. Die Mehrzahl (80-90%) der Meningeome sind gutartig und werden mit den WHO Grad I bezeichnet. WHO Grad II beschreibt ein atypisches Meningeom, welches schnell wächst und auch nach operativer Entfernung erneut auftreten kann. Es ist mit 5-10% der Fälle jedoch relativ selten. Die restlichen 1-3% fallen auf das anaplastische Meningeom mit dem WHO Grad III. Es ist bösartig, das heißt es wächst äußerst schnell und infiltriert umliegendes Gewebe und hat ein hohes Rezidivrisiko.

Wie äußert sich ein Meningeom?

Je nach Lokalisation des Meningeoms im Groß-oder Kleinhirn oder an der Wirbelsäule können Kopfschmerzen, Beeinträchtigungen der geistigen Fähigkeiten (neurokognitive Defizite), epileptische Anfälle, Sprachstörungen, Lähmungen und/oder Gefühlsstörungen auftreten. Sehr kleine Tumore verursachen manchmal auch gar keine Symptome und werden erst zufällig mit bildgebenden Verfahren entdeckt.

Die Therapie

Sobald ein Meningeom diagnostiziert worden ist, muss über das weitere Vorgehen entschieden werden. Kleinere Tumore mit geringer Wachstumstendenz müssen gerade bei älteren Patienten nicht zwingend operativ behandelt werden – oft reicht hier eine engmaschige Beobachtung. In anderen Fällen sind die Entnahme einer Gewebeprobe oder eine operative Entfernung des Tumors notwendig.

Die Operation wird per „high-tech -Verfahren“ mit intraoperativer Neuronavigation, und Neuroendoskopie in Kombination mit hochauflösenden Operationsmikroskopen durchgeführt. Darüber hinaus stehen dabei Bildgebung mittels Kernspintomografie (MRI) oder Ultraschall und neurophysiologisches Monitoring zur Verfügung.

Meningeome mit dem WHO-Grad II-III erhalten neben der maximal-sicheren vollständigen Entfernung des Tumors außerdem eine anschliessende Bestrahlungstherapie.

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